Vor mehr als 13 Jahren hab ich alles verschlungen, was es über dieses damals vollkommen neue Konzept der Geländelimousine zu lesen gab.
Glückliche Umstände ermöglichten es mir dann, mein technisches Traumauto, die M-Klasse zu kaufen. Problem: Es gab kaum einen, mit dem man drüber reden konnte.
Der einzige zu sein, der weit und breit sowas hat, hat auch seine Nachteile.
Zumal die Mercedes-Leute kaum Infos rausrückten und deren Werkstätten sich auch erst mal einarbeiten mußten.
Da blieb mir nichts übrig, ein Interessengemeinschaft von Fans mußte her!
Ein Verein? Nein Danke! Den ganzen Ärger braucht kein Mensch.
Ein Club, ok, das geht. Von wo sollen die Leute kommen? Klar, von "umme Ecke", wie man auf Ruhrpöttisch sagt. Man will sich ja treffen. Und wie erreicht man die?
Autozeitungen? Geht, ist aber viel Aufwand für einen allein.
Internet? Ok, da kennt man sich aus. Aber auch die M-Klasse-Fans?
Wahrscheinlich nicht, denn das Internet vor 13 Jahren? Kann sich da noch einer dran erinnern, was da ging - im Gegensatz zu heute?
Versuch macht kluch! Zumal man im www auch alles von Unterwegs regeln kann, was für mich damals sehr wichtig war.
So bin ich also der erste MLCDler geworden.
Und heute, nach mehr als 12 Jahren?
Nun, es ist immer noch viel Arbeit. Nicht mehr soviel wie früher, seit es das
MLCD-Forum gibt, aber Zeit für andere Hobbys hat man nicht übrig.
Viele Freunde, die schon lange nicht mehr nur "Clubfreunde" sind, hab ich aber durch die Clubarbeit kennenlernen dürfen. Und einige davon sind, genau wie ich, immer noch (oder schon wieder) von der M-Klasse überzeugt.
Immer noch ein guter Grund MLCDler zu bleiben, aber nicht ausschließlich, denn auch ohne M-Klasse kann man natürlich überzeugter MLCDler bleiben.
